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brannte die Sonne ſtark; er vermißte ſeinen großen Sonnenſchirm, und fuͤhlte ſich auf ſeinem Maul⸗ eſel ſehr unbehaglich, als eine wohlbekannte Stimme ihn freudig erbeben machte.
Er ritt durch eine lange Allee von breiten Ta⸗ marinden, um welche ſich Lianen ſchlangen, als von einer Seite her ein allerliebſtes, munteres, hupfendes, roſiges junges Maͤdchen heranlief—
Es war Jenny.
und hinter ihr kam ein ſchoͤner junger Mann, der den erſehnten Sonnenſchirm trug; er fuhrte eine etwas gebeugte Frau mit grauem Haar am Arm.
Dies waren Theoderich und Madame Wil.
„Nimm dich in Acht, nur langſam, meine Jenny,« rief der Pflanzer;„das Maulthier wird dich treten!«
Und in der That ſtuͤrzte ſich die junge Naͤrrin auf die Hand ihres Vaters, die ſie zärtlich kuͤßte; ohne auf die Tritte des Maulthiers zu achten. Der große Strohhut fiel herab und ihre ſchoͤnen Augen verſchwanden faſt unter der Fuͤlle des herr⸗ lichen blonden Haares.
„Armer Vater,« rief ſie aus, indem ſie einen zärtlich⸗beſorgten Blick auf den Pflanzer richtete; wie du erhitzt biſt— wir hatten den Sonnen⸗ ſchirm ganz vergeſſen— es iſt aber Theoderichs Schuld.«


