Teil eines Werkes 
9. Theil, Atar-Gull : Roman : 2. Bändchen (1838)
Entstehung
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die Ungluckliche hatte nicht bemerkt, daß kein Zucker⸗ rohr mehr zu mahlen war, und in dem Augen⸗ blicke, da Atar⸗Gull ſie kuͤßte, ſchob ſie ihre eigne Hand zwiſchen die beiden Walzen, die ihre nachziehende Bewegung fortſetzten und ſelbe ſogleich zermalmten, der Arm folgte ſchon der Hand, als der Neger nach dem Rettungsbeile) ſprang und mit einem raſchen Hiebe den untern Arm von dem obern trennte, der auch ſogleich zermalmt zwiſchen den beiden Steinen verſchwand.

Auf das Geſchrei der beiden Schwarzen und des menſchenfreundlichen Wil kam der Aufſeher herbei.

Narina wurde in die Krankenſtube gebracht, wo man ſie aufs beſte pflegte.

Bei einem weniger menſchlichen Pflanzer wurde ſie nach ihrer Herſtellung eine derbe Zuͤchtigung erhalten haben, denn ſie verlor doch nur einen Arm, der Eigenthuͤmer aber hundert Goldſtüͤcke.

Was verfuͤgt Ihr uͤber dieſen Schelm?4 fragte der Aufſeher; ver hat wohl etwas verdient, weil er die Arbeit geſtoͤrt und eine Eurer Skla⸗ vinnen verdorben hat.« 1

Sein Betragen 24 116

Was das betrifft, Herr Wil, ganz vortreff⸗ lich; arbeitet wie ein Buͤffel, etwas ſchweigſam,

*) Ein Beit, welches in jeder Mühte hängt, um Unfällen der Art, die häufig vorkommen, abzuhelfen.