—,——
— 3
die Stufe einer unerreichbaren Höhe; alle Schätze der Welt, die Macht aller Monarchen koͤnnen uns nicht den tauſendſten Theil der Genuͤſſe in unſerm wirklichen Leben verſchaffen, in denen jetzt dieſer Raͤuber, in Lumpen gehuͤllt, ſchwelgt.
Und nicht blos eine Stunde, einen Tag, ein Jahr, nein, die Haͤlfte ſeines Lebens bringt er in dieſer Himmelsſphäre wie ein Gott zu. Was ſein wirkliches Leben betrifft, das iſt, wie geſagt, nur ein boſer Traum, der Druck des Alps fuͤr ihn. Denn, mein Gott!— was ſind die Men⸗ ſchen von ſolcher Hoͤhe herab geſehen, und von ſolchen Erinnerungen begluͤckt!— nichts als Stoff zu Contraſten, Koth neben einem Edelſteine, um deſſen Glanz zu heben!
So dachte Brulart.— Wir koͤnnen uns da⸗ von uͤberzeugen, indem wir dem Traume folgen, der den Ausdruck des Vergnuͤgens und Entzuͤckens uͤber ſeine Zuge verbreitete.
Traum.
Eine reizende Villa ſpiegelte das Laub ihrer gruͤnen Baume, ihre majeſtaͤtiſchen Saͤulengaͤnge in dem adriatiſchen Meere, deſſen Wellen ihre Marmorſtufen beſpuͤlten. Eine Menge reich ver⸗ goldeter Gondeln, mit Zelten und purpurnen Vor⸗ haͤngen geſchmuͤckt, lagen angebunden an den Flie⸗ ſen, ungeduldig ſich ſchaukelnd, und ſchlugen die Wogen mit ihren großen, glaͤnzenden Flugeln,


