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Bald iſt ein verfuͤhreriſches Geſchwaͤtz im Schat⸗ ten hundertjaͤhriger Baͤume, wo man ſo leiſe plau⸗ dert und ſich ſo naͤhert, daß die Lippen zitternd ſich beruͤhren.
Oder wir jagen der perlmutter- und ſmaragd⸗ gruͤnſchillernden Waſſernymphe nach, indem wir das alte Lied trallern, das wir einſt von der Mut⸗ ter erlernten.
Oder als Gegenſatz ſo friſcher, junger, duf⸗ tiger Bilder, haben wir auch oft fremdartige, ſchreckliche Erſcheinungen, die uns durch Angſt und Schrecken faſt erſticken.
Dann iſt es beinah, als fuͤhlten wir Furcht, wie ſonſt an heitern Herbſtabenden, wenn der Großvater ſchaurige Maͤhrchen und Sagen erzaͤhlte.
Doch wie reizend werden durch dieſen falſchen augenblicklichen Schrecken die wolluͤſtigen Liebko⸗ ſungen der blaſſen, ſanften, aͤtheriſchen Frauen, die alle Traͤume unſerer feurigen Jugendjahre ver⸗ wirklichen; Ihr wißt noch, wie ihr damals auf dem einſamen Lager ſeufzend laget, und verge⸗ bens das unbekannte geheimnißvolle Weſen her⸗ beiriefet, von dem man mit funfzehn Jahren im⸗ mer traͤumt.
O! dagegen erſcheint die Trunkenheit des bren⸗ nenden Punſches gemein, trotz der hundert blaͤu⸗ lichen Perlenmutterflammen, ihrer Opalfeuerſtrahlen, die kniſternd Funken ſpruͤhen, indem ſie um den Rand der weiten Schaale laufen.


