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bei dem roͤthlichen Scheine derſelben, wieviel es noch enthalte.
Es war eine zaͤhe Fluͤſſigkeit, von einer etwas dunkleren, etwas glaͤnzenderen Farbe, als Kaffe. Sie ſchien fuͤr ihn von ſehr hohem Werthe zu ſein, denn als er ſah, daß das koſtbare Fläſchchen noch zu drei Viertheilen gefuͤllt war, ſtrahlten ſeine Augen in der lebhafteſten Freude.
Er kuͤßte es mit Liebe und Anbetung, wie man die Hand einer Jungfrau kuͤßt; dann legte er es, nicht auf den ſchmutzigen Tiſch, o nein, ſon⸗ dern auf ein mit Silber und Perlen geſticktes, kleines ſchwarzes Sammetkiſſen.—
Er nahm dann aus dem Kaͤſtchen auch eine kleine goldene Schale, und ein ziemlich großes Flacon von demſelben Metall.
Waͤhrend dieſer ganzen Ceremonie lag in den Zuͤgen Brulart's ſo viel Sammlung und Anbe⸗ tung, wie in denen eines Prieſters, der den Kelch aus dem Tabernakel nimmt.
Nachdem er nun behutſam die kleine Phiole geoͤffnet hatte, troͤpfelte er langſam die Fluͤſſigkeit aus, die in Perlen, wie Rubinen glaͤnzend, nie⸗ derfiel.
Er zaͤhlte zwanzig Tropfen; dann fuͤllte er die Schaale mit einer andern Fluͤſſigkeit, klar und durchſichtig, wie Kriſtall, die aber von den Tro⸗ pfen eine roͤthliche Goldfarbe annahm.
Und er fuͤhrte die Schaale an ſeine gierigen


