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alte große Kaſten gar nichts enthalte, jedoch ent⸗ deckte man, ihn genauer unterſuchend, einen dop⸗ pelten Boden.
Er hob ihn auf.
Und aus einer Ecke dieſes Verſtecks nahm er ein Kaͤſtchen mit ruſſiſchem Leder uͤberzogen.
Auf dieſem reich verzierten Kaͤſtchen befand ſich ein ſchoͤnes Wappen.
Es war vielleicht Brulart's Wappen.—2
Brulart zog die Fenſtergardinen feſt zu, und ſetzte das koſtbare Kaͤſtchen auf ſeinen ſchmierigen, fettigen Tiſch, den er ans Bette ſchob.
Er ſtreckte ſich halb darauf hin, nachdem er veraͤchtlich den Hut, den Kranz und die Jacke des ſeligen Herrn Benoit von ſich geſchoben hatte.
Dann nahm er den Deckel des Kaͤſtchens hin⸗ weg, und ſeine Augen glaͤnzten in einem eigen⸗ thuͤmlichen Feuer.
Sein gewoͤhnlich rauhes, wildes Weſen ſchien eine dicke Rinde abzuwerfen, und ſeine ſcharf ge⸗ zeichneten Zuͤge wurden wirklich ſchoͤn, weil ploͤtz⸗ lich ein unnachahmlich-liebenswuͤrdiger Ausdruck ſich darin zeigte; er ſtrich mit der Hand ſein lan⸗ ges Haar zuruͤck und zog ehrfurchtsvoll ein klei⸗ nes, ſchoͤn geſchliffenes Kryſtallflaͤſchchen hervor, welches unter Gold und Edelſteinen, die es ver⸗ zierten, beinahe verſteckt war.
Dann hielt er das wunderbare Kleinod an
ſeine dampfende, ſtinkende Lampe, und betrachtete
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