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Mitte des Schiffes, ſehr unzuftieden uͤber dieſe kleinen Negerchen, die ſich ſo ſchlecht verkaufen; — jedoch hier machte ſeine uͤble Laune einem zu⸗ friedenen Laͤcheln Platz, denn hier fing die maͤnnliche Abtheilung an. Das Licht fiel auf dieſer Stelle ſenkrecht ein, alſo konnte er ſie leicht unterſuchen.
Es waren ſtarke, kraͤftige Maͤnner; der Skla⸗ venhaͤndler betrachtete auch mit wahrer Freude ihre breite Bruſt, ihre nervigen Arme, ihre breiten Schultern und Ruͤcken, ihre gelenken, muskuloͤſen Beine; man konnte, gefeſſelt wie ſie waren, nicht einmal die Kraft dieſer geſunden jungen Weſen recht beurtheilen; der Aelteſte von ihnen war noch nicht dreißig Jahr alt. Sie hatten nicht die gluͤck⸗ liche und unbefangene Sorgloſigkeit der Kinder; denn ſie ſahen, wie ich glaube, beſſer als jene, ihre Lage ein.
Oft, wenn ſie in ihrem Kraal um die weißliche Flamme der brennenden Aloes oder Palmen ſaßen, die einen ſo wohlriechenden Rauch verbreiten, hatten ſie einen Alten erzaͤhlen horen, daß einige Stämme des Nordens ihre Gefangenen, ſtatt ſie zu verzeh⸗ ren, den weißen Maͤnnern verkaufen, welche ſie nach ihrem Lande mitnehmen— weit— ſehr weit — mehr ſagten ihre Nachrichten nicht; aber ihre Unwiſſenheit vergroͤßerte die Furcht nur; auch wa⸗ ren, wie bereits geſagt, die Namaken des ſeligen (eider! glaube ich, darf man ſagen: ſeligen) Capitain Benoit duͤſter und traurig.


