Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Vielleicht finden Sie, daß ich in Atar⸗Gull zu ſehr die Freiheit mißbrauchte, die Sie uns zugeſtehen, und Entſetzen erregende Mordthaten darſtellte, um dadurch das Intereſſe des Leſers zu erwecken; ich wehrte mich aber vergeblich gegen den unſeligen Einfluß des ſchrecklichen Stoffes, welchen ich gewaͤhlt hatte, und wie in Shakſpear's Macbeth hatte auch meine Grau⸗ ſamkeit keine Schranken, da ein Verbrechen noth⸗ wendig aus dem andern hervorging. Daher furchte ich auch ſehr, daß man mich fuͤr einen

verabſcheuungswuͤrdigen Menſchen 3

halten wird, der aus Wohlgefallen Grauſam⸗ keiten ſchildert.

Und dennoch wollte ich durch dieſe nur zu treue Schilderung des Negerhandels, der Skla⸗ verei und ihrer Reſultate, nicht etwa eine abge⸗ nutzte Polemik uͤber Rechte erheben, die Viele beſtreiten, ſondern Thatſachen, Zahlen angeben, durch welche jede Partei ihre Rechnung belegen kann. Es bleibt dann nur noch die Addition zu machen. Jetzt will ich Ihnen den Plan

vorlegen, dem ich folgen zu muͤſſen glaubte, um

dies Buch vollſtaͤndig zu machen. 1