Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Das können Sie nicht das iſt unmöglich? fragte er.

Nein, ſagte ſie eben ſo leiſe, das kann ich nicht denn ich kann mich nicht mehr von Ihnen trennen ſo weit ſo weit ich würde ſterben!

Cäcilie! rief er, erfaßt von der überſtrömenden Em⸗ pfindung eines unverhofften Glückes, indem er ſie um⸗ ſchlang; was ſagteſt du? O, wiederhole dieſe Worte noch einmal, damit ich mich vergewiſſere, daß meine Sinne mich nicht getäuſcht haben!

Ja, ich will fortan Freude und Leid mit dir theilen, Robert, ſprach ſie mit geſenkten Augen Freude und Leid aber nicht erſt dann, wenn du das Leid allein getragen haſt jetzt von dieſer Stunde an ich ziehe mit dir und was meine Kraft nicht vermag, das wird meine Liebe vollbringen!

Robert und Cäcilie ſaßen noch lange auf der einſamen Bank, ſagten ſich, was ſie Beide längſt wußten, daß ſie ſich liebten, und ſchloſſen den feſten, unlösbaren Bund ihrer Herzen für das ganze Leben bis zum Tode.

Seine Bedenken wie bald waren ſie beſeitigt, wie gern, wie willig gab er nach welche Seligkeit durch⸗ ſtrömte ſein Herz, als ſie ihm immer wieder ſagte, daß all ihr Glück nur in ihm ruhe, und daß ſie Eltern und Heimat, Alles verlaſſen wolle, um mit ihm zu ziehen.