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und ihr Herz, das ſie mit ſich nahm, glich in ſeiner Stim⸗ mung der Gegend, von welcher ſie ſchied.
Die letzte Unterredung mit dem Fürſten, ſein ihr völlig unerwarteter Antrag, ſein weiteres unwürdiges Benehmen, und vor Allem die ausgeſprochene Drohung hatten ſie tief erſchüttert und eine kaum zu verbergende Unruhe und Be⸗ ſorgniß in ihr hervorgerufen. Dennoch hatte ſie die Kraft, ihrem Vater die ganze Unterredung zu verſchweigen— ſie hätte ja dann auch den Schluß derſelben erzählen und ihn in die geheimſte Kammer ihres Herzens blicken laſſen müſſen.
Sie fuhren weiter; die Gegend wurde fremder, andere Thäler öffneten ſich ihrem Blicke, andere Berge ſtiegen empor, und— wenn auch die grauen Regenwolken die Häupter derſelben verhüllten und an ihren waldbekleideten Rücken hinzogen— ihre Seele wurde doch freier und das drückende Band wich allmählich von ihrer Bruſt. Stumm und in tiefes Sinnen verſunken ſaß ſie neben ihrem Vater, der ſie rückſichtsvoll ihren Gedanken überließ. Dieſe weilten bei ihm, deſſen Geſchick, vielleicht durch ihre Schuld, ſich wieder verdunkeln ſollte— wenn der Fürſt ſeine Drohung ausführte. Die Hoffnung flüſterte ihr zu, daß dies nicht geſchehen würde, daß einer in der Aufregung gemachten unehrenhaften Aeußerung nicht auch die unehren⸗ hafte That folgen werde. Sie glaubte das, weil ſie es
hoffte und wünſchte; ſie vertraute dem Edelmuthe des
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