Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Veranlaſſung gegeben, mich in ſo unwürdiger Weiſe zu behandeln— verlaſſen Sie mich!

Sie weiſen mir die Thür! rief er in erneuertem Zorne. Nun wohl, ich gehe! Mögen Sie dieſe Stunde nie be⸗ reuen!— Für die Undankbare aber, für ein Weib, das meine Liebe mit Beleidigungen erwiedert, habe ich ferner auch keine Gnadenbezeigungen mehr.— Dem Rechte und dem Geſetze ſoll wieder freier, ungehinderter Lauf gelaſſen werden! Haben Sie mich verſtanden— es iſt mein letztes Wort— es ſei denn, daß Sie mir noch etwas zu ſagen hätten?

Nichts— nichts— hauchte ſie, indem ſie abwehrend ihre Hand emporhielt.

So bleibt dies alſo mein letztes Wort! rief er und ſtürmte fort.

Sie ſank erſchöpft und weinend auf einen Seſſel.— Ich konnte nicht anders, ſprach ſie dann leiſe vor ſich hin — Alles, Alles würde ich für dich thun, Robert— nur dies nicht.— Ich konnte es nicht— dies konnte ich nicht!— Möge Gott dich in ſeinen gnädigen Schutz neh⸗ men, ſetzte ſie hinzu, ihre Hände wie zum Gebete faltend — und mir vergeben, wenn ich unrecht gehandelt habe!