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ſie, die mit niedergeſchlagenen Augen vor ihm ſtand, un⸗ ausgeſetzt anſtierte und ein häßlicher Zug ſich um ſeinen Mund legte— ſo, Sie können nicht anders? Dazu müſſen allerdings gewichtige Gründe vorhanden ſein! Sollte ich ſie vielleicht errathen?— Ich erinnere mich jener Stunde, wo Sie aufgeregt zu mir kamen, ſo erregt, wie ich niemals wieder das Glück genoſſen, Sie geſehen zu haben, um meine Gnade für jenen alten Hegemeiſter in Anſpruch zu nehmen. Damals war Ihre Sprache leidenſchaftlich, Ihre ſchönen Augen glänzten und Ihre Lippen ſtrömten vor Dank über, als ich gern Ihre Bitte gewährte— beſonders dann, als der alte Hegemeiſter abgethan war und der Sohn— der junge Oberförſter⸗Candidat— an die Reihe kam. Glauben Sie, ich hätte das nicht erkannt? Es gewährte mir damals ein beſonderes Vergnügen, der tugendhaften Frau meines überklugen Miniſters in dieſer Beziehung ge⸗ fällig ſein zu können— ich rechnete allerdings dabei auf einige Dankbarkeit, ſetzte er hinzu, die Sie mir ja auch mit den überſchwänglichſten Worten zuſagten.— Warum ſind Sie ſo bleich geworden? Habe ich den verwundbaren Fleck ihres kalten Herzens endlich getroffen? Nun wohl, ſagte er wieder mit ſchmeichelnder Stimme— ich verlange mei⸗ nen Lohn— oder..
Ich darf— ich will Sie nicht länger anhören, ſagte ſie, ſich gewaltſam ermannend— ich habe Ihnen keine


