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abſchnitt liegen können— aber die Zeit drängt— ich habe nur die Wahl, Sie für immer zu beſitzen oder für immer zu verlieren— und deßhalb muß ich jetzt zu Ihnen reden.
Ew. Hoheit, ſagte Cäcilie in ſichtlicher Angſt auf⸗ ſtehend— erſparen Sie uns....
Sie ſollen, Sie müſſen mich anhören, rief er, indem er ihre Hand ergriff und ſie wieder auf ihren Sitz niederzog — dann mögen Sie Sich entſcheiden!
Sie wiſſen längſt, daß ich Sie liebe, fuhr er fort; läug⸗ nen Sie es nicht, jedes Weib fühlt und weiß es, wenn ein Mann ſie liebt, und Sie haben es längſt gefühlt. Ich würde Ihnen das jetzt nicht ſagen, gewiß nicht, ich würde gewartet haben, bis die Zeit mildernd über uns Beide fort⸗ gegangen wäre, aber Sie ſelbſt haben es ja ſo gewollt. Daß Sie Ihren verſtorbenen Mann nie geliebt haben, daran habe ich nie gezweifelt; weßhalb Sie das Opfer die⸗ ſer Heirath gebracht, iſt mir unbekannt— aber jetzt ſind Sie frei, und ich bin es auch! Es liegt kein Unrecht mehr darin, wenn ich Ihnen ſage, daß ich Sie liebe— längſt geliebt habe— auch, als ſie noch lebte. Damals durfte ich Ihnen dies nicht geſtehen, jetzt darf ich es.
Warum ſind Sie ſo bleich geworden?— O, halten Sie mich nicht für ſo niedrig, daß Sie wähnen, es ſei nur eine unlautere Neigung, die mich zu Ihnen zieht— nein, nein, Cäcilie, es iſt wahre, wirkliche, reine Liebe, die mich
ſo reden heißt, denn es geſchähe gewiß nicht, wenn ich es
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