Es ſieht ja hier aus, ſagte er, als Cäcilie eintrat, als ob Sie wirklich die ernſte Abſicht hätten, uns zu verlaſſen!
Haben Ew. Hoheit daran gezweifelt?
Ich habe eigentlich noch gar nicht daran gedacht, er⸗ wiederte er, ſich ſetzend, denn der Gedanke lag mir wirklich zu fern, daß es möglich ſein könnte— auch Ihrer Gegen⸗ wart, auch Ihrer Unterhaltung entbehren zu müſſen.
Cw. Hoheit werden dieſe Unterhaltung Sich leicht in anderer Weiſe verſchaffen können.
Sie haben Recht, mir ſo zu antworten— Unterhal⸗ tung kann ich mir verſchaffen— aber nur der Ausdruck war ein übel gewählter. Oder ſollten Sie es noch nicht wiſſen, daß es für mich ein Bedürfniß meines Herzens ge⸗ worden iſt, mich Ihres Umganges zu erfreuen und darin einen Erſatz für das Verlorene zu finden?
Ich danke für das Compliment, erwiederte ſie mit einem gezwungenen Lächeln— aber ich habe hier nichts mehr, was mich bindet, und freue mich ſehr darauf, zu meinen Eltern und in meine Heimat zurückzukehren.
Sie haben hier nichts mehr?— das wäre allerdings traurig für mich. Ich dachte, Sie hätten wenigſtens er⸗ kannt, daß Sie einen treuen und ergebenen Freund an mir gefunden haben.
Ew. Hoheit ſind ſehr gnädig.
Und Sie wollen dennoch, wollen wirklich fort? fragte er nach einiger Zeit.


