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Kutſcher, die Gräfin, der Miniſter und noch eine andere, unbekannte Perſon— Alles liege unten in der Thal⸗
ſchlucht, zerſchmettert und todt, wie ein Lauffeuer durch die
Stadt flog.
Schaaren Neugieriger ſtrömten hinaus und umſtanden die ſchauerliche Grabſtätte, bis endlich die Fortſchaffung der Verunglückten bewirkt wurde. Je näher der Zug der Stadt kam, um ſo größer wurde die Menſchenmenge; aber die
Geſichter der meiſten dieſer Menſchen zeigten nicht Schmerz
oder Trauer, ſondern eine, wenn auch durch das Tragiſche des Ereigniſſes zurückgehaltene Freude.
Die armen Pferde! Der arme Kutſcher! Er hinterläßt Frau und Kinder!— ſolche und ähnliche Ausrufungen wurden laut, aber für die Gräfin, und noch weniger für Leſſen hatte man kein Wort des Bedauerns oder des Mit⸗ gefühls.
Die Leiche der Gräfin war ſo eben in das Schloß ge⸗ bracht worden und man beſchäftigte ſich damit, die blutigen Spuren des fürchterlichen Sturzes davon zu entfernen, wo⸗ durch ſie faſt unkenntlich geworden war, als der Fürſt auf ſchaumbedecktem Pferde heranſprengte. Bleich und verſtört eilte er hinauf in das Zimmer, wohin man die Leiche ge⸗ bracht hatte; als er ſie jedoch in dieſem Zuſtande ſah, ſtieß er einen Schrei aus und entfernte ſich wieder, von inner⸗ lichem Grauen erfaßt.
Erſt nachdem ſie auf dem Paradebette lag, ging er


