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Das heißt unſere Schwäche offen ausſprechen! rief der Fürſt; nein, man muß dieſem Pöbel zeigen, daß man ſich Derartiges nicht gefallen laſſen will, die Schuldigen rückſichtslos verfolgen, damit ihnen die Luſt zu revolutio⸗ nären Demonſtrationen ein für alle Mal genommen werde!
Das könnte man, bemerkte der Geheimerath ruhig, aber das Zerwürfniß zwiſchen Volk und Regierung wird dadurch geradezu offen gelegt und unheilbar gemacht. Ich würde dem ganzen Vorfalle abſichtlich nicht die geringſte Wichtigkeit beilegen, ihn wirklich als einen nichtsbedeuten⸗ den Pöbel⸗Erceß behandeln, was er ja auch war. Dann wird der damit etwa verbundenen Abſicht am meiſten die Spitze abgebrochen.
Wie befindet ſich der Officier? fragte der Regent nach einiger Zeit; wenn ich wenigſtens den Schurken, welcher es gewagt hat—
Der Lieutenant von Malberg iſt wieder ganz wohl, Cw. Hoheit, fiel Leſſen ein; ſeine Verletzung rührt haupt⸗ ſächlich vom Sturze ſeines Pferdes her.
Die Herren meinen alſo? fragte der Regent, nachdem er wieder eine Zeit lang geſchwiegen.
Sich vorläufig paſſiv zu verhalten, erwiederte der Ge⸗ heimerath; ich glaube wenigſtens, daß dies die allgemeine Anſicht iſt.
Nun, meinetwegen, ſagte der Regent, nachdem ſich
auch die Miniſter in ähnlicher Weiſe ausgeſprochen hatten; 1—


