deſſen ſcharfer Verſtand ſofort erkannte, daß er die Rolle des Tänzers aufgeben müſſe; ich bin eigentlich nur durch ein mißverſtandenes Gefühl zu dieſer Bewegung gekom⸗ men, die ich längere Zeit nicht mehr geübt hatte. Fräu⸗ lein Erin wünſchte zu tanzen, und da augenblicklich kein beſſerer Tänzer da war....
So brachten Sie dieſes Opfer, unterbrach ihn lachend der Prinz; das iſt gerade kein Compliment für Ihre Dame,
und ich hätte an Ihrer Stelle lieber den Vorwurf, ein
ſchlechter Tänzer zu ſein, hingenommen, als mich auf dieſe Weiſe herausgeredet. Habe ich nicht Recht, mein, Fräulein? wandte er ſich an Cäcilie.
Ich weiß nicht, erwiederte dieſe ſichtlich verlegen, ich glaube, es war ſo, wie Herr Leſſen ſagte; auch finde ich nicht, daß Sie ſchlecht tanzen.
Nun hören Sie, wie dankbar und aufopfernd Fräulein Erin iſt, gerade das Gegentheil von Ihnen.
Sie haben mich mißverſtanden, Hoheit, entgegnete Leſſen, nachdem er vorher einige Male, gleichſam um ſich zu ſammeln, kurz gehuſtet hatte— ich bin dadurch in eine ſchiefe Lage gekommen.
Sie meinen vorher beim Tanz, ſpottete der Prinz.
Fräulein Erin hat das große Opfer gebracht, mit mir zu tanzen, und um ihr zu beweiſen, wie ſehr und hoch ich dies anerkenne, erlauben Sie mir wohl, Sie jetzt wieder


