bald aus den Augen verloren— la aſſen wir ſie daher und ſehen uns nach anderen Bekannten um.
Dort ſteht der Profeſſor Erin mit Frau und Tochter und an der Seite der letzteren der Profefſor Leſſen.
Treten wir näher.
Es iſt zu voll, ſagte der alte Erin, für mich zu ge⸗ räuſchvoll und zu viel Gewühl; es wäre mir lieb, wenn wir den Saal verließen.
Den Saal wollen Sie verlaſſen? fragte Leſſen voll Er⸗ ſtaunen; Sie vergeſſen, daß Sie Sich hier auch in Ihrer Eigenſchaft als Vater befinden, Ihre Fräulein Tochter wünſcht gewiß zu tanzen. Habe ich nicht Recht, Fräulein Cäcilie? wandte er ſich an dieſe.
O, jedenfalls, erwiederte ſie ſichtlich zerſtreut, wie können Sie daran zweifeln?
Nun, da hören Sie es ſelbſt, bemerkte Leſſen lächelnd, Ihre Fräulein Tochter beſitzt noch die ſchöne Tugend der Aufrichtigkeit— darf ich denn vielleicht, in Ermangelung eines beſſeren Tänzers, um dieſen Tanz bitten, fuhr er fort; nach dem, was Sie eben geäußert, dürfen Sie mir keine abſchlägige Antwort geben.
Was, Sie wollen tanzen, Herr College? fragte lachend der alte Erin, ehe Cäcilie antworten konnte, nun, da bin ich wirklich neugierig.
Neugierig, entgegnete Leſſe empfindlich, weß⸗
halb, wenn ich fragen darf?


