Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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es ſich ſelbſt nicht geſtehen will, daß ſie derſelben nicht mehr angehört.

Es liegt ein eigenthümlicher Zauber, eine wohlthuende Ruhe und zugleich eine ſehnſuchtsvolle Trauer in dieſer Jahreszeit, wo die Cirrus⸗Wolken mit ihren langen, feder⸗ artigen Streifen hoch oben durch den blauen Himmel ziehen, wo die Zugvögel anfangen, ſich in Schaaren zu verſam⸗ meln, um ihre bevorſtehende Abreiſe zu berathen, wo die Schnitter hinausziehen, den Segen des Jahres einzubringen, und ſich an den Bäumen die gelben Blätter einfinden wie die erſten Silberfäden in den Locken des Mannes; wo die Aſtern und das Geisblatt blühen und der jugendliche Schmelz in der Natur längſt einer kräftigen, jedoch ſchon an das Vergehen mahnenden Reife Platz ge⸗ macht hat.

So empfanden die Menſchen damals, als der Auguſt zu Ende ging, ähnlich haben ſie ſtets empfunden, Alle, die längſt die Erde mit ihren wechſelnden Jahreszeiten wie⸗ der verlaſſen, und ähnlich wird auch das Empfinden Derer ſein, die nach dem jetzt lebenden Geſchlechte eine kurze Spanne Zeit die Erde bewohnen werden, alle die Millio⸗ nen Millionen, um wieder zu verwelken und zu vergehen, wie die Blätter der Bäume.

Jede Periode des Lebens hat, wie Alles, ihren Anfang und ihr Ende; in der Jugend ſind dieſe Ab⸗ ſchnitte kürzer, weil wir uns im Werden, in der Entwick⸗