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ſie ſich eben ſo ſehr darüber freuen würde, wie er. Dies war auch anſcheinend der Fall geweſen; Nettchen hatte die Blumen mit großem Entzücken empfangen, aber ſchon nach ſehr kurzer Zeit erkannte das geübte Auge des Vaters, daß ihnen nicht diejenige Pflege zu Theil geworden, welche die Kinder des Frühlings zu ihrem fröhlichen Gedeihen durch— aus verlangen, und es war daher bereits mehrmals zu ſehr verdrießlichen Auftritten gekommen.
Nettchen machte ſich nichts aus Blumen, wenigſtens fand ſie keinen Geſchmack an deren Pflege; auch dieſe ſahen daher bald mehr oder weniger verkümmert aus, ſo daß ihr
Vater ſie gar nicht mehr ſehen mochte. Jetzt ſprang ſie 3
auf, weil ſie ſich erinnerte, daß ſie begoſſen werden mußten. Sie holte Waſſer und beeilte ſich, das Geſchäft zu beenden. 3 Ach, dieſe Blumen, ſeufzte ſie, man hat immerfort mit
merz weßhalb ſie der Vater nicht lieber im Treibhauſe und im Garten gelaſſen hat, ich hätte ſie dort eben ſo gut ſehen
ihnen zu thun und ſie gedeihen doch einmal nicht im Zim⸗
fönnen, ohne daß ich nöthig gehabt hätte, ſie entweder zu viel oder zu wenig zu begießen! Schade— dieſe ſcheint wirklich vertrocknet zu ſein, fuhr ſie fort, einen Topf her⸗ ausnehmend, und doch habe ich ſie erſt geſtern oder vor 3 einigen Tagen begoſſen— nun, ſie ſtanden ſo viel zu dicht — fort damit! Sie trug die Gießkanne und die vertrock⸗


