Fräulein Braut ein ſchönes Mädchen, ein ſehr ſchönes
es nicht gemeint, fuhr er fort, die Schönheit, von der
ich ſprach„iſt die Braut des Herrn Lieutenant, und über⸗
morgen wird die Hochzeit ſein. Entſchuldigen Sie meine Aeußerung, ſagte der
Prinz, ſich dem Lieutenant zuwendend, ich hatte keine
Ahnung...
Ich bin überzeugt, der Herr Graf werden ganz meiner Anſicht ſein, unterbrach wieder der Rittmeiſter, wenn Sie die eben ſo liebenswürdige als ſchöne Braut unſeres Cameraden erſt geſehen haben werden. Das Regiment wird ſie auch mit offenen Armen empfangen.
Sie müſſen dem Herrn Rittmeiſter alle dieſe Aeuße⸗
rungen zu Gute halten, Herr Graf, bemerkte der Lieu⸗ tenant pikirt— es iſt einmal ſo ſeine Art. Ich weiß wirklich nicht, was Sie meine Art nennen,
aber ſo viel ſteht feſt, daß Ihre Fräulein Braut eines der ſchönſten Mädchen der Stadt iſt; oder ſind Sie anderer Anſicht?
Ich bitte, laſſen wir das.
Warum ſoll man nicht die Wahrheit reden, fuhr der Rittmeiſter eigenſinnig fort, warum ſoll man nicht ſagen, was wahr iſt, beſonders wenn es einen Gegenſtand betrifft, der aller Welt bekannt iſt? das heißt, ich meine, ſetzte er erläuternd hinzu, als er ſah, wie das Geſicht des Lieutenants ſich verfinſterte, die Thatſache, daß Ihre


