Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Auch an jenem Abende, wo der geſcheitelte Oberkellner eine Zeit lang nachdenkend an ſeinem Pulte ſtand, ſaßen an einem der oberen Tiſche mehre Officiere plaudernd und trinkend zuſammen, und als der Eine davon dann mit ziemlich lauter Stimme zwei Flaſchen Sekt beſtellte, fuhr der Oberkellner aus ſeiner nachdenkenden Stellung hervor, indem er einem ſeiner Untergebenen diejenige Sorte be⸗ zeichnete, welche er dem Verlangenden bringen ſollte.

Nehmen Sie von dem echten franzöſiſchen Cliquot, Jean, ſagte er im flüſternden Tone, der Rittmeiſter hat eine ſcharfe Zunge, wenigſtens im Anfange, und ſorgen

Sie nur dafür, daß die Kühler hinlänglich mit Eis gefüllt ſind ſpäter, wenn ſie anfangen, den Champagner mit Rothwein zu vermiſchen, können Sie ihnen mouſſirenden würzburger Cliquot bringen, das hat dann nichts mehr zu ſagen.

Während der Kellner flüchtigen Schrittes ſich entfernte, um der erhaltenen Weiſung Folge zu geben, hatte das Geſpräch an dem Officiertiſche noch mehr an Lebhaftigkeit zugenommen.

Es waren wieder ein paar Attaquen heute Morgen, rief ein junger Lieutenant, ein paar Attaquen, daß Einem die Haare zu Berge ſtanden! Die Kerle ritten wie eine Herde Bauernlümmel keine Richtung, kein Schluß, und beim Haltblaſen ein Vorſtürzen, daß man ſeines Lebens vor dem Zuge nicht mehr ſicher war!