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fung; ihre Blicke hingen unverwandt an der am weiteſten ſichtbaren Krümmung des Weges— nur hin und wieder wurde ein Wort geſprochen oder eine Bemerkung gemacht, denn ein Jeder war mit ſich ſelbſt beſchäftigt.
Endlich verkündete aufwirbelnder Staub das Heran⸗
nahen der Wagen. Walther wollte fort, aber Wehring
hielt ihn zurück.
Es iſt gegen die Abrede, ſprach er, ſeine Hand feſt⸗ haltend— und auch beſſer, wenn Alles zuſammen abge⸗ than wird.
Dennoch gingen Alle weiter, als Tücher aus den Wagen zu wehen begannen, und Margot lag bereits in
Walther's Armen, als die Anderen herankamen. Tief
erröthend entzog ſie ſich ihm und flog mit thränenden
Augen in die Arme der Frau Wehring.
Meine liebe, meine theure, meine geliebte Mutter! ſchluchz te ſie— ch, ich vermag es nicht auszudrücken, wie kauc ich bin, dich wiederzuſehen!
Hedwig küßte und umarmte ihren Vater, der ſo in den Anblick ſeiner Tochter verſunken war und ſie noch immer ſo zärtlich anſah, daß er längere Zeit die übrigen Perſonen ganz vergaß. Dann flog Margot zu Wehring, der ſie ebenfalls rückſichtslos in ſeine Arme ſchloß; dann ging ſie zu Walther's Mutter und küßte deren Hand, ehe ſie es verhindern konnte— dann— doch wir müſſen es


