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daß du jetzt ebenfalls gleich zu Bett gehſt, ſo daß ich dich immer rufen kann, dich nicht etwa noch herumtreibſt.
Während die Augen des ermüdeten Grafen ſich ſchloſ⸗ ſen und ſich eine zauberiſche, klare, ſternſchimmernde Sommernacht über die ſchlummernde Erde herabſenkte, fuhren Wehrings, Walther und deſſen Mutter nach der Fichtenau zurück. Ihre Hand ruhte in der ſeinen, denn er führte ſie jetzt an denjenigen Ort, an welchem ſie die letzten Jahre ihres Lebens zubringen und ſich in dem Glücke ihres geliebten Sohnes verjüngen ſollte. Seine Gedanken aber flogen ſehnſuchtsvoll üher den kleinen Raum hinweg, welcher ihn noch von Margot trennte, und begegneten auf dieſem Wege den ihrigen, die mit gleicher
Sehnſucht, mit gleichem Verlangen zu ihm herüber
ſchwebten. Es lag ein hohes Glück in dieſem ungehin⸗ derten Spiele der Gedanken, aber es wurde erzeugt und hervorgerufen durch das ſelige Bewußtſein, daß bald kein Raum mehr ihre Herzen trennen werde, dieſe Herzen, welche nur der Eine Wunſch erfüllte, für immer vereint zu ſein.—
Alle waren am Nachmittage des folgenden Tages auf eine Höhe vor das Dorf hinaus gegangen, auf welcher man die von Weſten kommende Straße überſehen konnte. Die dort vereinten Perſonen feſſelte Erwartung und Sehnſucht, wenn auch in verſchiedener Weiſe und Abſtu⸗
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