Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 4. Theil (1865)
Entstehung
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in friſchem, üppigem Grün, der Bach zieht in raſchem Laufe hindurch und ſeine klaren Wellen zerſtäuben in ſil⸗ bernem Schaum, während ſie ſich über die Steine des Wehres hinabſtürzen; die hohen Eſſen ſenden ihre dun⸗ keln Rauchwolken gleich wehenden Schleiern in die klare, elaſtiſche Luft hinaus; Haus und Garten, in welchen wir heimiſch ſind, ſchauen friedlich wie ſonſt, von der Abend⸗ ſonne beleuchtet, auf das Thal hinab— kurz, es hat ſich nichts in der äußeren Erſcheinung während unſerer Ab⸗ weſenheit verändert, und wir ziehen daraus den Schluß, daß es auch unſeren alten Bekannten, die wir dort zurück⸗ gelaſſen haben, wohl ergeht. Wir haben uns in dieſer Vorausſetzung nicht geirrt, denn wir ſehen, indem wir näher treten, Wehring mit ſeiner Frau und Walther in eifrigem Geſpräche begriffen zuſammen in der Laube ſitzen.

Wir werden bald fahren müſſen, ſagte Wehring, um den Grafen zu empfangen und Ihre Mutter, welche ken⸗ nen zu lernen ich mich beſonders freue.

Ach, es iſt ſo viel der Freude, bemerkte ſeine Frau, daß ich gar nicht weiß, worüber ich mich am meiſten freuen ſoll!

Du weißt es ſehr wohl, wenn du es auch nicht ſagen willſt, denn du freuſt dich doch am meiſten darauf, Mar⸗