Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 4. Theil (1865)
Entstehung
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Beſitz Margot's, das höchſte Glück ſeines Lebens, bildete das ungetheilte Ziel ſeiner Gedanken. Am liebſten hätte er ſogleich ſeine Hochzeit begehen und ſie mit ſich nehmen mögen, um nicht dem Zufalle, welcher ſchon ſo oft zwiſchen ihn und die Erfüllung ſeiner Wünſche getreten war, neue Gelegenheit zu unvorhergeſehener Zögerung zu geben. Er fand jetzt Raoul's und Hedwig's eilige und heimliche Vermählung durchaus gerechtfertigt und zog einen Augen⸗ blick in Erwägung, ob nicht ähnliche Momente für ihn vorliegen könnten; da er dieſe jedoch nicht aufzufinden vermochte, ſo wandte er ſich an Hedwig und Raoul, um mit dieſen einen ſeinen Wünſchen entſprechenden Plan feſtzuſtellen. Wie er gehofft, fand er in Hedwig eine ergebene und helfende Verbündete.

Sie hätten kaum nöthig gehabt, uns das Alles mit⸗ zutheilen, erwiederte ſie, ich fühle in Ihrer Seele und auch in derjenigen unſerer lieben Margot, obgleich ſie ſelbſt nicht darüber ſpricht, nicht einmal gegen mich. Es läßt ſich aber doch nicht ändern, Sie müſſen noch einmal fort, das letzte Mal, und wenn Sie nicht ſo unge⸗ nügſam wären, ſo würden Sie für jetzt gar nicht mehr verlangen. 2

Mögen Sie immerhin eine ungünſtige Meinung von mir haben— ich verlange dennoch mehr, ich will nicht von hier ſcheiden, ohne daß wir hinſichtlich der Zukunft