Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 4. Theil (1865)
Entstehung
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mit leuchtendem Blicke fort, nicht als Flüchtling, wie damals, der des Schutzes bedarf, ſondern als Sieger und Befreier! Wenn wir dann oben ſtehen auf den eroberten Höhen und in das Thal hernieder ſteigen werden, welches der geſchlagene Feind auf Nimmerwiederſehen verlaſſen hat— ach, wie frendig werde ich dann meinem alten Freunde Wehring entgegentreten und ſeine Hand ſchüt⸗ teln, indem ich ihm zurufe: Wir bringen den Sieg, wir bringen die Freiheit, und das iſt die Vergeltung für all

das Gute und Liebe, welches du mir gethan!— Ach,

Mutter, eine einzige ſolche Stunde, mit welchen Opfern wäre ſie zu theuer erkauft?

Du hängſt immer noch ſehr an Wehrings, ſagte ſie mit einem Seufzer.

Sollte ich es etwa nicht? Könnteſt du wünſchen, es wäre anders?

Und dennoch täuſcheſt du dich vielleicht.

Wie kommſt du zu dieſem Zweifel?

Warum haſt du damals ſo ſchnell die Fichtenau wieder verlaſſen, als du die weite Reiſe dorthin gemacht hatteſt? Warum bliebſt du nicht, wie du es beabſich⸗ tigteſt, längere Zeit bei deinem Freunde Wehring, den du ſo lange nicht geſehen hatteſt? Weil du nicht mehr fan⸗ deſt, was du ſuchteſt— und wird es jetzt anders ſein?

Ja, es wird jetzt anders ſein, erwiederte er, während