Stimme, die ihrem Ohre noch viel widerlicher klang; Sie haben vielleicht Recht— aber Ihr Zorn wird vergehen, wenn Sie bedenken, daß nur die Sehnſucht, Sie zu ſehen, die Urſache meines Fehlers iſt.
Dieſe Sehnſucht iſt jetzt geſtillt, erwiederte ſie ſpöttiſch.
Ich ſoll Sie verlaſſen? Ach, wie grauſam Sie ſind! Warum? Weßhalb? Nur noch wenige Tage, unp
Ich bin wirklich krank, Herr Fürſt, unterbrach ſie ihn, und es verurſacht mir Qual und Schmerz, hier ſtehen zu müſſen. Sie würden mich verbinden, wenn Sie mir ge⸗ ſtatten wollten, der Ruhe zu pflegen.
Wirklich krank? wiederholte er, ſie mit glühenden Blicken betrachtend— ach! Sie haben niemals ſchöner, niemals reizender zeſehen, als in dieſem Augenblicke — zürnen Sie nicht mehr— ich gehe, ich gehe ſchon. Sie ſind ſo eigenthümlich— ſelbſt Ihr Anzug iſt ſo ſonderbar— ich glaube, es iſt daſſelbe Kleid, das Sie auf der Reiſe trugen— auf jener wundervollen Reiſe, als ich zuerſt....
Ich werde auch morgen auf meinem Zimmer bleiben, wenn Sie fortfahren, Ihr mir gegebenes Wort zu
brechen. Morgen?— Ach, morgen!— Nein, nein, das könnten Sie nicht, das wäre zu grauſam!— So leben
Sie denn wohl, theure Hedwig— geſtatten Sie mir
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