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wiederte ſie kalt und ernſt— ich bin dadurch der meinigen ebenfalls enthoben.
O, ſo grauſam werden Sie nicht ſein, Sie werden nicht das Verlangen, Sie heute noch einmal zu ſehen, nur einmal Ihre Stimme zu hören....
Vergeſſen Sie nicht, unterbrach ſie ihn, auf die offene Thür des Nebenzimmers zeigend, daß mein Mädchen ſich dort befindet und jedes Wort hören muß!
Ihr Mädchen? fragte er, indem ſeine Miene ſich ver⸗ finſterte— ſo ſchicken Sie daſſelbe fort!
Könnten Sie das wirklich von mir begehren? ſagte ſie, ihn ruhig und feſt anſehend.
Warum ſollte ich nicht?— es ziemt ſich nicht, daß Dienſtboten die Geſpräche ihrer Hettf haft belauſchen.
Sie wird das Zimmer nicht verlaſſen! Ich weiß ſelbſt vollkommen, was ſich ziemt; wenn Sie es auch wüßten, würden Sie zu dieſer Stunde nicht ein Aſyl verletzen, das Sie mir ſelbſt in Ihrem Hauſe angewieſen haben!
Er blickte ſie mit ſehr gemiſchten Empfindungen an; einen Augenblick wollten die ihm angeborene Roheit und der Zorn die Oberhand gewinnen— er mochte es ſich iedoch vergegenwärtigen, daß es dazu noch nicht an der Zeit ſei.
Sie zürnen mir, ſprach er daher mit einſchmeichelnder


