immer deine dich liebende Tochter bleibe und daß es mich ſehr, ſehr ſchmerzen würde, wenn du mein Handeln falſch beurtheilen ſollteſt.
Weßhalb ſollte ich es falſch beurtheilen, mein Kind? Wir haben uns ja darüber hinlänglich ausgeſprochen. Man findet ein paar Millionen nicht auf der Straße und darf ſie immer aufheben, wenn auch ein alter Mann da⸗ mit verbunden iſt, der— doch es iſt beſſer, wir ſchwei⸗ gen uns darüber aus, da wir beide wiſſen, was wir meinen.
Es wird doch vielleicht anders kommen, als du glaubſt.
Weßhalb ſollte es anders kommen? Du biſt noch ein unerfahrenes Kind, noch ein junges Ding— ſpäter wirſt du erſt recht einſehen, wie klug und verſtändig du gehandelt haſt.
Aber wenn es nun doch anders käme— du wirſt doch nie, niemals aufhören, mich zu lieben?
Welche thörichte Frage!
Verſprich es mir, lieber Vater— es macht mich glücklich— unendlich glücklich!
Du biſt ſonderbar erregt, ſagte er, ſie beſorgt an⸗ ſehend; ſollteſt du wirklich krank ſein?
Nicht krank, mein theurer Vater, aber heute, heute fühle ich es mehr denn je in meinem Leben, daß ich


