heute Freitag, fuhr er fort, dem Beamten ein Papier über⸗ reichend— am Montag werde ich meine Verlobung mit der Gräfin von Wallfort feiern und wünſche, daß dieſe Nnzeige auf feinem Velinpapier in zweihundert Exemplaren gedruckt werde.
Was zittert deine Hand, fuhr er fort, als Petrowitſch mit ſichtlichem Schrecken das Papier empfing— biſt du krank?
Die Kälte, Herr— ich war lange im Freien....
Du biſt doch ſonſt nicht ſo empfindlich— begib dich in die kaiſerliche Druckerei und empſiehl dem Chef derſelben in meinem Namen Verſchwiegenheit, aber ſag ihm, daß die Anzeigen jedenfalls Sonntag Abend fertig ſein müß⸗ ten— ich werde ſie durch einen reitenden Boten abholen laſſen.
Der Herr Fürſt werden ſich vermählen? fragte mit un⸗ ſicherer Stimme der Beamte.
Ich ſagte es dir bereits. Mache keine überflüſſigen Fragen, du weißt, ich liebe das nicht. Wir werden am Dienſtag ein Feſt geben, ich werde meine Verlobung feiern. Sorge dafür, daß alle Vorbereitungen dazu im größten Maßſtabe getroffen werden. Kaufe und beſtelle in Now⸗ gorod, was uns fehlen möchte, Wild, Fiſche und Delika⸗ teſſen, das Beſte und Theuerſte, was zu haben iſt. Spare weder Geld noch Mühe. Hier ſind tauſend Rubel, laß es


