Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 3. Theil (1865)
Entstehung
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ganzen Tag und auch noch die kommende Nacht fort⸗ ſchlafen, wenn es ihm vergönnt wäre!

Er hat eine Wunde am Kopfe.

Ich habe ſie auswaſchen und ſo gut es ging verbin⸗ den laſſen; ſie iſt nicht tief und bereits in der Heilung.

Sie ging, nachdem ſie dieſe Nachrichten gehört hatte, längere Zeit nachdenkend und mit einem Entſchluſſe käm⸗ pfend in dem Zimmer auf und ab, während Petrowitſch ſchweigend da ſtand und ihres weiteren Befehles harrte.

Nehmen Sie Platz, Petrowitſch, ſagte ſie dann plötz⸗ lich— ich habe noch mit Ihnen zu reden— vielleicht längere Zeit, und Sie werden müde ſein, denn Sie haben meinetwegen ſo lange auf dem Schlitten geſtanden.

Ich werde die Befehle der Herrin ſtehend anhören, wie es mir geziemt, erwiederte er; es paßt ſich nicht....

Soll ich es Ihnen erſt befehlen, unterbrach ſie ihn mit einem freundlichen Lächeln, oder genügt es, wenn ich Sie darum erſuche?

Sie ſetzte ſich ſelbſt bei dieſen Worten in einen der weichen Sammtſeſſel, indem ſie mit der Hand auf einen anderen zeigte. Verlegen und noch immer zögernd folgte der Beamte dieſer für ihn eben ſo ungewöhnlichen als ſchmeichelhaften Aufforderung.

Sie glauben, ſagte ſie nach einer kurzen Pauſe, daß