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ihr Jemand leiſe, aber deutlich die Worte zuflüſtere: Italia— pella, cara Italia! ſo daß ſie erſchrocken empor⸗ fuhr und ſich ängſtlich in dem matt een Zimmer umſah.
Als dann der Morgen zu grauen begann, wurde es unten geräuſchvoll, und der Laut wüſter, befehlender Stimmen drang bis zu ihr hinauf. Jetzt ziehen ſie wei⸗ ter, dachte ſie— weiter, weiter, in den kalten Tod! Das blaſſe, melanchvliſche Geſicht des armen Italieners mit den dunkeln, hohlen Augen ſtand wieder vor ihr und ſie verbarg das ihrige in die we ſen, um es nicht mehr zu ſthe es duldete ſie nicht i
er das half nicht— tte, ſie ſprang auf, warf einen Mantel um at an das Fenſter— denn ſie mußte den Abzug d Ge angenen ſehen.
Es herrſchte noch eine trübe Dämmerung, das Auge vermochte die einzelnen Sefind⸗ noch nicht zu erken⸗ nen. Die Gefangenen ſtänden auf dem Hofe a
warmen, ſeidenen Kiſ⸗ 1
eine dunkle Maſſe bildend— jetzt bewegte ſie ſich, das
Geräuſch und das Rufen der Stimmen wurde ſchwächer, um bald ganz zu verhallen. Noch einmal hob ſich der traurige Zug wie ein dunkler Körper von der weißen, ſchneeigen Fläche des Bodens in der Ferne ab— dann verſchwand er— für immer.— Nie wird dein Auge, du Armer, dein ſchönes Vaterland wiederſehen ſeufßzte ſie


