ihrer Hoffnungen erfüllt hatte, wenn auch dieſe Hoff⸗ nungen ſelbſt nicht zum klaren Bewußtſein gekommen waren.
Noch immer ſtand ihr Frühſtück unberührt und ſie ſinnend am Fenſter, ernſt und trübe auf die Gegend hin⸗ ausblickend.
Da trat ihr Vater in das Zimmer.
Ich wollte dich abholen, ſagte er, aber ich ſehe, du haſt noch nicht gefrühſtückt; biſt du unwohl, du ſiehſt blaß aus?
Nein, erwiederte ſie, ich bin ganz wohl und betrach⸗ tete die Gegend, welche plötzlich ſo ſehr verändert iſt.
So? Ich habe das noch nicht bemerkt— aber früh⸗ ſtücke jetzt, kleide dich warm an, und dann wollen wir hinabgehen, um den erſten Transport der gefangenen Franzoſen zu ſehen, welche hier durchkommen, um weiter nach Sibirien zu wandern.
Gefangene Franzoſen? Und man ſchleppt ſie nach Sibirien?
Wenn ſie hinkommen— doch beeile dich, Stunde werden ſie hier ſein.
Ich mag ſie nicht ſehen.
Sei nicht wieder kindiſch— ber Fürſt freut ſich darauf, in deiner Geſellſchaft die erſten Erfolge der ruſſiſchen Waffenthaten zu ſehen— wir werden nicht
in einer


