Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 2. Theil (1865)
Entstehung
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rend dieſer mit nachdenkender Miene und niedergeſchlagenen Augen da geſeſſen.

Nun, fragte er dann, wie denken Sie über meinen Vorſchlag?

Wenn ich mich in Ihre Lage verſetze, ſagte der Graf mit einigem Zögern, ſo erſcheint mir Ihr Vorhaben, wenn auch vielleicht etwas außergewöhnlich, doch durch die ob⸗ waltenden Umſtände gerechtfertigt.

Sie haben Recht, unterbrach ihn lebhaft der Fürſt, außergewöhnlich mag es ſein, aber Hedwig iſt auch ein außergewöhnliches Mädchen, werth und befähigt zu ſol⸗ chen außergewöhnlichen Handlungen! Sie würden alſo meinen Plan billigen, ihm nicht entgegen ſein, ihn beför⸗ dern helfen? fuhr er dringender fort.

Ich? Ich, nein, ich würde ihm nicht entgegen ſein, erwiederte der Graf, wieder unruhig werdend aber Sie werden zugeben, daß nicht mir, ſondern meiner Tochter hier die Entſcheidung zuſteht.

Das weiß ich, das weiß ich, das verſteht ſich von ſelbſt, und darüber wollen wir ſogleich ſprechen. Zuerſt iſt es aber nöthig, daß wir beide uns einigen und daß ich auf Sie in dieſer Sache mit Zuverſicht rechnen kann. Laſſen Sie uns alſo den geſchäftlichen Standpunkt dieſer Angelegenheit beſprechen. Es iſt meine Abſicht, Ihre Tochter hinſichtlich meines Vermögens vollſtändig ſicher

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