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Ihnen zuerſt meinen Plan mitzutheilen. Mein Vermö⸗ gen beläuft ſich nach einer oberflächlichen Schätzung auf ungefähr eine und eine halbe Million Rubel— es mag leicht größer ſein, denn der Werth der Leibeigenen läßt ſich nicht genau feſtſtellen. Mit dieſen Mitteln iſt es mir geſtattet, ganz nach meinem Belieben und Wünſchen zu leben, wo und wie ich will— ich habe nicht nöthig, mich in irgend einer Weiſe zu beſchränken. Ich weiß, daß mein Lebensziel ein kurzes, vielleicht ein ſehr kurzes ſein wird— können Sie mir es daher verdenken, wenn ich von derjenigen, der ich meinen ganzen Reichthum hinter⸗ laſſen will, verlange, daß ſie die kurze Zeit, welche ich noch zu leben habe, mir Geſellſchaft leiſte? Iſt das etwa eine überſpannte, unbillige Forderung?
Weßhalb denken Sie immer an Ihren Tod? unter⸗ brach ihn der Graf— ſelbſt jetzt, wo Sie ſich ſo wohl fühlen, daß Sie ſogar nochmals heirathen wollen? Sie können noch zwanzig Jahre und länger leben!
Sollte das wirklich der Fall ſein, erwiederte der Fürſt mit einem trüben Lächeln, ſo würde ich dennoch Sorge tragen, daß Hedwig ihren Schritt niemals zu bereuen Ur⸗ ſache hätte.
Ich glaube das, ich zweifle nicht daran, bemerkte der Graf, welcher anfing, die Idee, ſeine Tochter als Fürſtin zu ſehen, weniger abenteuerlich und unausführbar zu fin⸗
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