Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 2. Theil (1865)
Entstehung
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demſelben ſeine erblindeten Augen und ging endlich zu

aber die legitimen Herrſcher Europa's begannen

dieſen Emporkömmling zu fürchten und zu haſſen, der die Revolution nur deßhalb gebändigt zu haben ſchien, um ſie in einer anderen Form, unter der Fahne der Gloire, über ganz Europa zu verbreiten und ihnen die mot⸗ tig geword Herrſchermäntel von den Schultern zu reißen.

Von dem ruſſiſchen Kaiſermantel konnte man nicht behaupten, daß er den Motten verfallen ſei, er war im Gegentheil noch ziemlich neu, wenn auch vielleicht etwas unmodern mit nordiſchem Pelzwerk verbrämt.

Der ruſſiſche Stolz und die ruſſiſche Anmaßung fand ſich durch die Erfolge des franzöſiſchen Parvenu's verletzt, und man beſchloß, denſelben ein Ziel zu ſetzen. In Ge⸗ meinſchaft mit Oeſterreich ſchien dies unzweifelhaft. Die Schwerfälligkeit der ruſſiſchen Heeres⸗Organiſation ließ die Armee erſt auf dem Kriegsſchauplatze erſcheinen, nach⸗ dem die Oeſterreicher gründlich geſchlagen waren und Napoleon in Wien ſtand. Dann kam der Tag von Au⸗ ſterlitz, die Dreikaiſerſchlacht, in welcher der jüngſte ſeine peiden älteren lieben Brüder ſo vollſtändig beſiegte, daß ſie zu einem für Oeſterreich ſehr ungünſtigen Frieden ge⸗ nöthigt wurden. Aber in Rußland lebte der Haß gegen Frankreich fort, welcher ſich erſt nach einem zweiten, eben