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wie er, als er ſeine pariſer Reiſe antrat, wenn auch viel⸗ leicht in anderer Weiſe. Sie liebte das Vergnügen, ließ ſich den Hof machen, wollte überall ſein, wo es dazu Ge⸗ legenheit gab, und empfand die tödtlichſte Langeweile in dem Umgange ihres dieſen Dingen durchaus abgeneigten Gatten. Es gab bald ſehr heftige häusliche Scenen, und da der Fürſt erkannte, daß derartige Aufregungen ſeiner ohnehin ſchwankenden Geſundheit ſchädlich ſeien, ließ er den Reiſewagen packen und zog mit ſeiner Frau auf ſeine Güter in der Nähe von Nowgorod.
Eine Zeit lang lebten ſie dort leidlich mit einander; der Fürſt hatte es durchgeſetzt, daß die ihm verhaßte Schwiegermutter in Petersburg bleiben mußte. Bald fanden ſich jedoch auch dort für die junge Frau Gelegen⸗ heiten, ſich das langweilige Leben zu verſüßen. Die Of⸗ fiziere eines in der Nähe liegenden Cavallerie⸗Regiments wurden die fleißigen Beſucher auf dem Schloſſe, und als der Fürſt ſeine Frau eines Tages mit einem derſelben in einem tete⸗dtete überraſchte, welches über die Untreue derſelben keinen Zweifel aufkommen ließ, ſchickte er ſie zu ihrer Mutter zurück, ſetzte ihr ein mäßiges Jahrgehalt aus und ſah ſie niemals wieder. Alle Verſuche, ihn zu einer Aenderung ſeiner Geſinnung zu bewegen, blieben vergebens; er nahm keinen Brief von ihr oder von ihrer
Mutter an, und Niemand durfte ihren Namen nennen bei


