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In dieſem Augenblicke wurden die Flügelthüren raſch geöffnet und der Herzog trat ein. Nachdem er die An⸗ weſenden mit der Sicherheit eines Weltmannes begrüßt, entſchuldigte er ſich bei dem Fürſten, daß er ſich etwas verſpätet, und gab als Urſache die Abfertigung eines Cou⸗ riers an, welcher die größte Eile beanſprucht habe.
Ich kann mir die Veranlaſſung denken, ſagte der Fürſt höflich, und freue mich, daß es Ihnen Ihre Zeit erlaubt hat, mich durch Ihre Gegenwart zu beglücken.
Ich würde troſtlos geweſen ſein, wenn ich auf dieſes
Glück hätte verzichten müſſen.
So bitte ich denn, wenn es gefällig iſt, erwiederte der Fürſt, indem er Hedwig den Arm reichte und den Grafen bat, die Oberſtin zu führen; die beiden jüngeren Herren, ſetzte er lächelnd hinzu, müſſen ſich heute ſchon ohne Damen behelfen.
Der Herzog erhielt ſeinen Platz auf Hedwig's anderer Seite. An der geräumigen Tafel blieben zwiſchen den daran Sitzenden größere Zwiſchenräume. Die Speiſen waren vortrefflich, die Weine ausgeſucht, und die Ein⸗ wirkung beider auf die Magennerven und dieſer auf die Stimmung daher bald eine erkennbar vortheilhafte. Das Geſpräch wurde belebter, und der Herzog erzählte die näheren Umſtände des Sieges von Ruſtſchuk in einer für ruſſiſche Ohren angenehmen und ſchmeichelhaften Weiſe.


