Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 1. Theil (1865)
Entstehung
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eine ſolche Sendung überhaupt nicht wollte, und ſelbſt von dem Grafen Romanzow, welcher auf den jungen, talentvollen Diplomaten eiferſüchtig war, verhindert wurde.

Alexander war längere Zeit ſchwankend geblieben, ob er dieſen Schritt, den man ihm als eine Demüthigung Rußlands hinzuſtellen bemüht war, thun ſolle oder nicht, hatte ſich jedoch endlich im Einverſtändniſſe mit Ro⸗ manzow dazu entſchloſſen und die Inſtructionen für den neuen Botſchafter ſelbſt ausgearbeitet.

Heute ſollten dieſelben einer genaueren Berathung unterworfen werden, als die unerwartet günſtige Nach⸗ richt aus der Türkei die Sachlage wieder bedeutend änderte. Kutuſow wurde ſofort ermächtigt, die Unter⸗ handlungen zu eröffnen, von den erſten ruſſiſchen For⸗ derungen abzuſtehen und den Frieden anzubieten. Die Bedingungen, welche man ſtellte, waren unter den ob⸗ waltenden Verhältniſſen für die Türkei nicht ungünſtig und man zweifelte nicht an deren Annahme. Der Ab⸗ ſchluß eines Waffenſtillſtandes ſtand dabei in erſter Reihe.

Der Zar, durch dieſen lächelnden Blick des Glückes wieder heiter geſtimmt, überließ ſich der Hoffnung, daß Napoleon, wenn er erfahren, daß der ruſſiſch⸗türkiſche Krieg beendet ſei, ſich zu günſtigeren Bedingungen ver⸗ ſtehen oder vielmehr den Wunſch nach einem Kriege auf⸗