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ſuchen? fragte ſie dann— es ſind jetzt drei Tage, daß ich dich nicht geſehen habe, Alexander!
Der Dienſt, der Dienſt, Kathinka, erwiederte er leicht⸗ hin; ach, du glaubſt gar nicht, was wir für geplagte Menſchen ſind! An jedem Tage eine neue Ordre, ein neuer Befehl— es iſt kaum glaublich, was Alles erſon⸗ nen wird, um uns endlich für befähigt zu halten, aus⸗ marſchiren zu können! Und es wird wahrſcheinlich doch noch lange nicht dazu kommen!
Du ſcheinſt die Zeit gar nicht erwarten zu können?
Wie du es nehmen willſt. Wäre der Krieg gewiß, wüßte ich, daß es von hier direct an den Feind ginge, es wäre nichts mehr zu wünſchen, lieber heute als morgen — aber ſo weit ſcheinen wir noch lange nicht zu ſein, denn man fabelt noch immer von der Erhaltung des Friedens. Dazu ſcheint es mir unzweifelhaft zu ſein, daß Napoleon vor dem Frühjahre nichts unternehmen wird; er weiß, daß wir an dem Winter einen mächtigen Verbündeten haben, und wird dieſen erſt abziehen laſſen, ehe er angreift. Im Winter aber in kleinen Reſtern oder gar auf dem Lande herumzuliegen, iſt durchaus nicht das Ziel meiner Wünſche; da iſt Petersburg jedenfalls vorzuziehen.
Die Garden werden gewiß nicht eher marſchiren, als


