Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 1. Theil (1865)
Entstehung
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erwägen, und beſonders Eines, nämlich meine eigenen Angelegenheiten. Ich kann imaginärer Vortheile wegen mich nicht unvermeidlichen Verluſten ausſetzen. Wenn ich vier, vielleicht ſechs Monate abweſend ſein ſoll, wer wird mir inzwiſchen hier nach dem Meinigen ſehen? Da⸗ zu iſt allein ein Mann geeignet, der meine Angelegen⸗ heiten vollſtändig kennt und zu dem ich unbedingtes Ver⸗ trauen beſitze, und dieſer Mann ſind Sie, wie ich wohl nicht nöthig habe, beſonders zu bemerken. Sie müßten eine unbedingte Volkmacht von mirerhalten und annehmen für dieſe Zeit, Petersburg iſt weit, und es kann Vielerlei geſchehen, es iſt ja ſogar ſehr leicht möglich, daß ich gar nicht wieder zurückkehre. Dennoch würde ich reiſen, denn ich komme jetzt wenig mehr in Betracht, ſondern nur meine Pflicht gegen Hedwig, und dieſe befiehlt mir, zu reiſen, wenn Alles ſich wirklich ſo verhält, wie es in dem Briefe ſteht.— Ich weiß, fuhr er nach einer Pauſe fort, während beide geſchwiegen, Sie haben die Abſicht, nach Paris zu reiſen; Sie haben die Reiſe meiner Krankheit wegen verſchoben und beabſichtigen, nach meiner völligen Geneſung, der ich Gott ſei Dank jetzt entgegengehe, Ihren Urlaub anzutreten. Hedwig hat mir das Alles mitgetheilt und es mir klar gemacht, daß Sie reiſen müſſen, obgleich ich es nie recht eingeſehen. Es fragt ſich nun, ob Sie dieſe Reiſe abermals meinetwegen oder