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war eine der glücklichſten Stunden für ihn, als er dieſen Brief ſchreiben und dann mit demſelben ſelbſt zur nächſten Poſtſtativn reiten konnte. Drei Wochen bedurfte der Brief, um nach Paris zu gelangen, drei Wochen die Antwort! Er hatte ihr geſchrieben, dieſe würde ihn wahrſcheinlich nicht mehr in Wallfort treffen, ſie möge daher poste restante nach Frankfurt ſchreiben.
Abermals eine getäuſchte Hoffnung, ein vergebliches Harren, denn es kam wieder anders, und vierzehn Tage ſpäter war er genöthigt, ihr abermals zu ſchreiben, daß er nicht kommen könne, daß ſeine Reiſe nun für längere Zeit, auf vier bis ſechs Monate hinausgeſchoben werden müſſe.
Eines Tages nämlich ließ ihn der Graf zu einer un⸗ gewöhnlich frühen Stunde zu ſich bitten und empfing ihn, außerhalb des Bettes im Lehnſeſſel ſitzend, heiterer und wohler, als dies ſeit langer Zeit der Fall geweſen war.
So lange er ſich leidend fühlte, war er gegen ſeinen alten Diener ungemein ſanft geweſen, heute hatte zum erſten Male die gewohnte, erquickliche Morgen-Unter⸗ haltung zwiſchen beiden wieder Statt gefunden und Friedrich, der mit erboſtem Geſichte aus dem Zimmer des Grafen trat, dem ihm auf dem Flur begegnenden Walther mit zorniger Miene zugerufen: Es geht ihm be⸗
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