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ſachgemäß, weil— ſie gar keine Veranl habe, anders zu handeln.— darin lag ſeine Rechtfertigun Benehmens..
Es war nur ein verhältnißmäßig kurzer Zeitabſchnitt in Walther's Leben, welcher zwiſchen dem Tage lag, wo er von Margot geſchieden, ſie dann als verloren betrachtet, und demjenigen, wo ſie wieder für ihn zu neuem Leben
erſtanden war. In dem Alter; worin ſich Walther be⸗ fand, rinnen auch die Körner der Lebensuhr am un⸗ merklichſten— nur am Anfange und am Ende des Lebens laufen ſie ſichtbar ſchnell— er hatte daher weniger Mühe, die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verbinden. Mühe hatte er eigentlich gar nicht; er durfte nur dem Zuge ſeines Gerzens nachgeben, was ja immer ſo leicht und uns ſo zuſagend iſt— deßhalb fand er ſich ab mit ſich ſelbſt, das heißt mit einer Zeit, wo er vielleicht anders empfunden
hatte; er ſtrich ſie aus auf den Blättern ſeines Lebens,
obgleich ſie deßhalb dennoch ſichtbar, ſelbſt halb leſerlich blieb; ſie war aber ausgeſtrichen, und er bildete ſich ein, er habe ſie dadurch auch ungeſchehen gemacht.
Das dem Haſſe ähnliche Gefühl, welches ſich in ſeiner Seele gegen Hedwig einzuniſten begonnen hatte, verſchwand wieder, denn er empfand jetzt eine Art von Dankbarkeit für ſie, und ihr gleichmäßig ruhiges, freund⸗
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aſſung gehabt Keine Veranlaſſung— 8, die Beſchönigung ſeines


