Fi weſentlicher Unterſchied beſtand allerdings. Der welcher an einem hartnäckigen und zugleich ſehr ehaften Rheumatismus gelitten, ſo daß er Monate as Zimmer nicht hatte verlaſſen dürfen und mehre hen im Bette zubringen mußte, war doch immer higt geblieben, in den Hauptſachen ſeinen Willen d zu geben, und hatte es auch niemals unterlaſſen, es thun. Wenn daher auch die ganze Ausführung und aufſichtigung Walther obgelegen, ſo blieb doch der Hraf ſelbſt immer der verantwortliche Anordner, und ſeine Zuſtimmung oder ſein Widerſpruch maßgebend, hrend jetzt Walther allein jede Verantwortung über⸗ nmen hotte. Er fühlte ſich durch das ihm unbedingt Theil gewordene Vertrauen des Grafen gehoben, und eit entfernt, vor der übernommenen Pflicht und Verant⸗ ortlichkeit zu zagen, hatte er vielmehr das eiftige Stre⸗ en und Verlangen, gerade in dieſer Zeit die Geſchäfte o zu führen, daß der Graf bei ſeiner Rückkehr, oder ſo viel dies* Priefliche Mittheilungen möglich blieb, ſeine Vorausſetzungen wohl noch übertroffen ſehen ſollte.— Ehe wir in der Erzählung unſerer Geſchichte fort⸗ fahren, welche wir abzubrechen genöthigt waren, müſſen wir dasjenige nachholen, was ſich in der Zeit ereignet hatte welche zwiſchen dem Tage liegt, an welchem Walther
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


