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wir doch einmal umwerfen ſollen, ſo iſt es jedenfalls am beſten, es geſchieht ſo nahe als möglich bei unſerem Schloſſe.
Steige ein, rief der Graf, der aus Erfahrung wußte, daß er bei derartigen Erörterungen mit ſeiner Tochter ſtets den Kürzeren zog— werden das im Wagen ab⸗
machen! Haſt du auch nichts vergeſſen? Haſt du all die
vielen überflüſſigen Dinge, ohne welche du einmal nicht.... Er brach plötzlich ab, weil er ſich erinnerte, daß ſeine Rede von der Dienerſchaft gehört werde, und winkte ſeiner Tochter mit einer befehlenden Miene, ſei⸗ nem Gebote zu folgen.
Leben Sie nochmals wohl, liebe Frau Rohneck, ſagte Hedwig in herzlichem Tone, Walther's Mutter die Hand reichend— und auch Sie, ſprach ſie leiſer zu ihm, leben Sie wohl und ſeien Sie dieſer Stunde eingedenk!
Walther ergriff ihre Hand, obgleich es ſich eigentlich in dieſem Augenblicke vor all den gaffenden Menſchen nicht recht paßte, und drückte ſie innig und ſchweigend.
Hedwig ſprang leicht in den Wagen, der Graf, nach⸗ dem ihm Friedrich noch einen Mantel umgehängt, nahm an ihrer Seite Platz, Friedrich und das Kammermädchen ſetzten ſich auf den Bock, und dann rollte der große, viel⸗ bepackte Wagen von vier muthigen Pferden gezogen in raſchem Trabe dahin.


