Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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D, wie Sie mich beſchämen, ſagte er, leidenſchaftlich ihre Hand drückend doppelt, dreifach beſchämen!

Ein kaum merklicher Seufzer hob ihren Buſen, als er dieſe beziehungsvollen Worte ſprach, aber es war nur ein kurzer vorübergehender Augenblick der Schwäche zuerſt alſo Hoffnung, ſagte ſie dann mit leuchtenden Blicken Hoffnung und den feſten Vorſatz, Ihr Alles und Sich ſelbſt an die Erringung dieſes Preiſes zu ſetzen wozu Briefe ſchreiben, die doch zu Nichts führen, als zu halben Maßre⸗ geln Sie müſſen fort, müſſen ſelbſt nach Paris, mit ei⸗ genen Augen ſehen und nach eigenem und Ihrem Willen handeln!

Ja, Sie haben Recht! rief er in auflodernder Begei⸗ ſterung ich will fort, will hin zu ihr, ſie erringen und gewinnen, oder in dieſem Kampfe untergehen! Seien Sie der Schutzgeiſt unſerer Liebe der Gedanke, daß Sie dies ſein wollen und ſein können, wird mir Kraft, Muth und Ausdauer verleihen!

Nicht der Schutzgeiſt, ſagte ſie mit wehmuthsvoller Freude, denn ich bin nur ein ſchwaches und vereinſamtes Mädchen aber Ihre Schweſter Ihre treue Freundin will ich ſein.

Und ich fortan Ihr Freund, deſſen Treue und Hinge⸗ bung nur mit dem Tode enden wird!