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beſorgen zu laſſen, ſagte ſie— es iſt unbegreiflich. Mir iſt es jeßt, nachdem ich die Frau Marquiſe, ihre Mutter, ken⸗ nen gelernt habe, gar nicht mehr unbegreiflich, denn ich halte dieſe Frau noch zu ganz anderen Dingen für fähig, als ein paar harmloſe Briefe zu unterſchlagen. Wir waren nur eine kurze Zeit gefahren, als die Erkundigungen auch nach Ihnen begannen, und ich konnte in dieſer Beziehung gar nicht ausführlich genug ſein. Als ich ihr erzählte, daß Sie uns beſucht und gerade an dem Tage angekommen wären, wo ſie uns verlaſſen, daß Sie uns bis zur Apotheke nachgeritten ſeien, traten ihr die Thränen in die Augen und ſie konnte ſich gar nicht darüber beruhigen, daß ſie Ihnen nicht wenigſtens noch einmal Lebewohl geſagt, ſondern Sie nicht bemerkt habe.
„Wir fuhren mehrere Stunden zuſammen herum, immer auf den einſamſten Wegen des Boulogner Gehöl⸗ zes, damit wir ſo wenig wie möglich geſtört würden. Der Officier iſt ihr Bruder und ein liebenswürdiger junger Mann, der mir wohl gefallen hat. Dasſelbe kann ich nicht von ihren Eltern ſagen. Ich konnte nämlich ihre dringende Bitte nicht abſchlagen, ſie und ihre Eltern beſuchen; jetzt, da ich mich überzengt hatte, daß ſie noch ganz mit der al⸗ ten Anhänglichkeit an uns hing, wäre dies auch ungerecht⸗ fertigt geweſen.
„Ich ging alſo am anderen Tage hin. Die Frau Margquiſe empfing mich ungefähr, wie man ein nothwendi⸗
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