Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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halten zu laſſen— aber er fuhr im raſchen Trabe davon und war bald ſeinen verzweifelnden Blicken entſchwunden.

Er fuhr mit Wehrings zurück nach der Fichtenau⸗ Er hatte ſich erſt dazu entſchloſſen und die Abſicht, Margot zu folgen, aufgegeben, nachdem ihm Wehring ausführlich Alles mitgetheilt.

Sie ſcheinen immer noch nicht mit Sich einig zu ſein, ſprach dieſer daun in ſeiner ernſten Weiſe weiter, und immer noch die Abſicht zu haben, dem Kinde nachzureiſen, um es noch einmal zu ſehen oder zu ſprechen. Sie wer⸗ den es Sich aber klar machen, daß Sie dadurch nur von Neuem ſehr ſchmerzliche Empfindungen aufregen und über⸗ haupt eine Handlung begehen würden, zu der Sie gar keine Berechtigung haben. Abgeſehen davon, daß es Ihnen faſt kaum möglich ſein würde, die mit Extrapoſt Reiſen⸗ den einzuholen, würden Sie einen Auftritt herbeiführen, bei welchem Sie mehr oder weniger eine unwürdige Rolle zu ſpielen hätten. Ja, das iſt meine Meinung, fuhr er ruhig fort, wenn Sie mich auch ſo wild dabei anſehen— die Leute befinden ſich in ihrem Rechte. Wir haben ſie gehen laſſen müſſen, wir, die wir die meiſten Anſprüche auf ſie haben außer ihren leiblichen Eltern— aus welchem Grunde ſtände Ihnen ein Widerſpruch zu? Kommen Sie, laſſen Sie uns fahren. Geben Sie eine Idee auf, deren Ausführung ein Unrecht wäre, und denken Sie nicht bloß an Sich, ſondern auch ein wenig an die arme Margot, Gräfin und Marquiſe M. 2