Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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es mußte gehandelt werden! Immer ſtand er noch zaghaft und immer bedurfte er noch Zeit, ſich zu ſammeln end⸗ lich ging er. Er fand die beiden Frauen noch auf ihrem vorigen Platze. Sie blickten ihm mit geſpannter Erwar⸗ tung entgegen, während er viel langſameren Schrittes, als dies ſonſt ſeine Gewohnheit war, den gewundenen Pfad zu der Laube herauf kam.

Nun, fragte ſeine Frau ſchon ehe er ganz in ihre Nähe gekommen war, iſt das Geſchäft ſchon beendet? Wer⸗ den wir zuſammen auf den Berg

Nein, Kinder, erwiederte er in einem eigenthümlich traurigen Tone, nein, das Geſchäft iſt noch nicht beendet im Gegentheil, es hat erſt begonnen.

Du erſchreckſt mich, Wehring, rief ängſtlich ſeine Frau, indem ſie ihn forſchend anſah, Du biſt ſo ſonderbar iſt es ein unangenehmes Geſhiſt?

Unangenehm? wiederholte er mit einem ſchmerzlichen Lächeln o, nein, durchaus nicht, im Gegentheil aber laßt mir einen Augenblick Ruhe ſogleich doch ich darf Euch nicht länger in Ungewißheit laſſen, wenn auch dasjenige, was ihr erfahren werdet, ſehr unerwartet, ſehr überraſchend iſt, ſetzte er nach einer Pauſe hinzu es iſt doch eine ſehr, ſehr freudige Nachricht, die ich mitzutheilen habe.

Freudig? fragte zweifelnd ſeine Frau, Mu⸗

got ihn mit ſichtbarer Angſt anſah.